Sporthalle mit Aula und Ganztagesbereich an der Albrecht-Dürer-Schule
Meckenbeuren 2007



Die Tatsache, dass die Albrecht-Dürer-Schule als einbündige Anlage konzipiert wurde, ermöglicht das Andocken der neuen Sporthalle an deren Nordfassade. Der Hallenkörper wird in seiner Längsausrichtung parallel zur Grundschule platziert, während sich der Ganztagesbereich sowie der Eingangsbereich zur Sporthalle nach Osten entwickeln. Der nach Osten hinausgeschobene Ganztagsbereich definiert den neuen Zugang. Diese Baukörperkonstellation lässt Schule und Erweiterungsbau zu einem gemeinsamen Komplex wachsen, welcher sich städtebaulich auf die Umgebungsbebauung entlang der B30 konzentriert, und mit seinem nordöstlichen Freibereich auf die kleinteilige Wohnhausbebauung Rücksicht nimmt. Die Grenzbebauung der Halle im Nordwesten tritt an Stelle der vorhandenen Überdachung.

Die Sockelzone der Sporthalle ist als Stahlbetonkörper konzipiert. Er reicht bis zur Oberkante der angedockten Nebenbereiche. Darüber befindet sich an drei Seiten ein Holzfachwerk, welches die Dachkonstruktion trägt. Diese besteht aus einem Holzrost aus Leimbindern im Raster von ca. 2 x 2 m. Darüber befindet sich eine Mehrschichtholzplatte, welche das Dachpaket trägt. Die Fachwerkzone dient gleichzeitig zur Belichtung der Halle.

Die Fassaden (hoch wärmegedämmte, hinterlüftete Vorhangfassade) werden mit Faserzementplatten verkleidet, welche dem Gebäude mit ihren unterschiedlichen Farbnuancen einen heiteren Ausdruck verleihen und den bereits begonnenen Weg der Umgestaltung am Bestand weiterentwickeln.







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